Angela Merkel im Vatikan : Bundeskanzlerin lädt Papst Franziskus nach Deutschland ein

Angela Merkel hatte rund 40 Minuten, um sich mit dem Papst austauschen zu können. Sie sprachen über Armut, Gesundheit und den Frieden. Merkel wollte im Vatikan auch ihre Politik für die nächsten Monate vorstellen.

Sie hatten weniger als eine Stunde Zeit: Angela Merkel bei ihrer Privataudienz mit Papst Franziskus im Vatikan.
Sie hatten weniger als eine Stunde Zeit: Angela Merkel bei ihrer Privataudienz mit Papst Franziskus im Vatikan.Foto: AFP

Papst Franziskus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag im Vatikan zu einer Privataudienz empfangen. Nach der rund 40 Minuten langen Audienz sagte Merkel: „Ich hatte die Freude, Papst -Franziskus die Agenda der deutschen G7-Präsidentschaft vorzustellen.“ Zu den Themen gehörten unter anderem Armutsbekämpfung mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Auf der Agenda stünden aber auch Themen wie Frauen, die Rolle der Frau in Entwicklungsländern und Gleichberechtigung.

Sie habe mit dem Papst auch über Frieden und kriegerische Auseinandersetzungen in der Ukraine gesprochen, sagte Merkel. Sie bezeichnete den Besuch als eine große Freude. „Wie nicht anders zu erwarten, war es ein sehr bereicherndes Gespräch“, fügte die Kanzlerin hinzu. Angela Merkel hat Papst Franziskus, laut einem Bericht der "Welt", zu einem Gegenbesuch nach Deutschland eingeladen.

Papst Franziskus in der Türkei
Es ist die vierte Visite eines Papstes in der Türkei nach 1967, 1979 und 2006. Zum Auftakt seines Besuchs hat Papst Franziskus die anhaltende islamistische Gewalt in Syrien und im Nordirak angeprangert.Alle Bilder anzeigen
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Nach dem Treffen mit dem Papst wird Merkel ein Gespräch mit dem Kardinalstaatssekretär, Pietro Parolin, führen. Danach folgt ein Empfang im katholischen Kloster Sant'Egidio in Rom, zu dem die deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, geladen hat.

Es ist Merkels zweite Privataudienz bei Papst Franziskus. Zudem hatte die protestantische CDU-Politikern den Papst bei seiner Amtseinführung im März 2013 kurz getroffen. (dpa)

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