Politik : Anruf genügt

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Die gesetzliche Unfallversicherung soll so bleiben, wie sie ist. Laut Bundessozialministerium gibt es keine Pläne für eine „Einsparreform“, von der die „Bild“Zeitung am Freitag berichtete. Die Boulevardzeitung hatte geschrieben, Sozialministerin Ulla Schmidt wolle die Verletztenrente nach Arbeitsunfällen oder Unfällen auf dem Weg von und zur Arbeitsstelle nicht mehr lebenslang zahlen. Bisher wird diese zusätzlich zur gesetzlichen Altersrente gewährt. Geprüft werde außerdem, ob Arbeitnehmer künftig für die Versicherung von Arbeitsweg-Unfällen einen eigenen Beitrag leisten müssen. Bisher finanzieren allein die Arbeitgeber die Unfallversicherung mit knapp neun Milliarden Euro pro Jahr. Eine Ministeriumssprecherin stellte erbost fest: „Hätte die Bild-Zeitung vor Verbreitung der Meldung im Ministerium nachgefragt, hätte sie das auch in Erfahrung bringen können.“ ce/dpa

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