Politik : Anschlag auf schiitische Moschee im Irak – 14 Tote

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Bagdad/Kairo Bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad sind am Freitag mindestens 14 Menschen getötet und 40 weitere verletzt worden. Nach Augenzeugenberichten explodierte eine Autobombe vor der Al-TafMoschee, als die Gläubigen das Gebäude verließen. Wegen des muslimischen Opferfests Eid al Adha war die Moschee gut besucht. Es war bereits der zweite Anschlag vor einem schiitischen Gotteshaus in Bagdad in dieser Woche.

Wenige Tage vor den Parlamentswahlen im Irak will der irakische Verteidigungsminister Hasem al Schaalan einen politischen Rivalen festnehmen lassen, der ihn der Korruption bezichtigt hat. Nach den Feiertagen zum islamischen Opferfest werde er Ahmed Chalabi wegen Diffamierung festnehmen lassen, sagte al Schaalan der arabischen Zeitung „Al Sharq al Ausat“.

Unterdessen erhob die zuständige Behörde des dänischen Heeres Anklage gegen einen weiblichen Offizier und vier Militärpolizisten wegen Misshandlungen irakischer Gefangener. Ihnen wird vorgeworfen, bei Verhören im dänischen Camp Eden in der Nähe der südirakischen Stadt Basra Aussagen durch Wasserentzug und den Zwang zu schmerzhaften Sitzstellungen erzwungen zu haben. dpa

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