Politik : Antibiotika für 2000 Postmitarbeiter

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Washington/Berlin (pet/dpa). Die Infektion eines Washingtoner Postangestellten mit Lungenmilzbrand hat unter Tausenden Kollegen Ängste geweckt. Mehr als 2000 seiner Kollegen wurden am Montag auf Anthrax-Sporen untersucht und mit Antibiotika versorgt. Der Pharmakonzern Bayer wies indessen den Vorwurf zurück, er könne das Anti-Milzbrand-Antibiotikum Cipro C nicht in ausreichenden Mengen bereitstellen. Kanada hatte ein billiges Nachahmerprodukt bei der Konkurrenz in Auftrag gegeben - obwohl Bayer noch bis 2003 Patenschutz genießt. Bayer erklärte sich bereit, sich mit Kanada gütlich über das Medikament zu einigen. Verhandlungen würden in dieser Woche aufgenommen.

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