Politik : Arbeitsmarkt: Gehalt statt Diät

Die Bezahlung und rechtliche Stellung der Bundestagsabgeordneten sollten nach Ansicht des Kieler SPD-Parlamentariers Hans-Peter Bartels radikal geändert werden. Die Regelungen müssten denen in normalen Berufen entsprechen, schlägt Bartels vor. "Statt der Diäten, die albernerweise immer noch Entschädigung heißen, sollten wir zwölf Gehälter bekommen, die etwas unter den bisherigen Monatsdiäten liegen - ergänzt um ein Gehalt als Weihnachtsgeld und eventuell ein halbes Gehalt als Urlaubsgeld", sagte Bartels in Kiel. Davon wären dann, anders als bisher, auch Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen. "Abgeordneter zu sein, ist kein Beruf wie jeder andere. Aber es ist ein Beruf, der die volle Arbeitsleistung fordert - ein Beruf durch Wahl auf Zeit."

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