ASSE : ASSE

Ein Teil der 126 000 Fässer in der Asse ist wahrscheinlich korrodiert oder ganz zerstört. In den Kammern lagern zudem chemische Abfälle. Seit 2009 ist das Bundesamt für Strahlenschutz Betreiber der Asse, das Bergwerk wurde dem Atomrecht unterstellt. Ein Vergleich verschiedener Schließungsvarianten ergab, dass die langfristige Sicherheit nur durch die Rückholung der Abfälle zu gewährleisten ist. Der Beginn der Bergung hat sich immer weiter verzögert. Mit den Probebohrungen in der Kammer 7, die am Freitag begannen, wollen sich die Experten zunächst einen ersten Überblick über den Zustand des Atommülls verschaffen. Die Kammer liegt in 750 Metern Tiefe. Sie ist etwa 33 Meter breit, 59 Meter lang und im Mittel zehn Meter hoch. Das ursprüngliche Volumen wurde auf 18 800 Kubikmeter geschätzt. In den Jahren 1919 und 1920 entstand die Kammer zum Salzabbau. RP/dapd

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