• Atomausstieg: Wiederaufbereitung endet im Jahre 2005 - Erste Einigung zwischen Atom-Industrie und Regierung

Politik : Atomausstieg: Wiederaufbereitung endet im Jahre 2005 - Erste Einigung zwischen Atom-Industrie und Regierung

bib

Im Streit um den Atomkonsens sind die wesentlichen Punkte nach wie vor offen. Einigkeit zwischen Regierung und Konzernen besteht allerdings nach einem von der "Berliner Zeitung" verbreiteten Vereinbarungsentwurf darin, dass Atommüll spätestens ab dem 1. Juli 2005 direkt endgelagert und nicht mehr zur Wiederaufarbeitung nach Frankreich oder Großbritannien transportiert werden soll. Bei dem angestrebten Spitzengespräch von Bundeskanzler Gerhard Schröder mit der Atombranche am Mittwoch müssen nach Angaben beider Seiten vor allem noch die politisch brisanten Fragen wie die Restlaufzeiten oder ein Enddatum für den Betrieb von AKWs in Deutschland beantwortet werden. Über Einzelpunkte wird auch über Pfingsten noch auf verschiedenen Ebenen verhandelt. Die Erkundung des Endlagers Gorleben soll für mindestens drei, höchstens aber zehn Jahre ausgesetzt werden, um in dieser Zeit nach Alternativstandorten zu suchen. Die Wirtschaft verzichtet auf Entschädigungsforderungen, die Regierung auf Maßnahmen, die den AKW-Betrieb stören würden.

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