Politik : Atomgrab

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Von 2011 an könnten im ehemaligen Eisenerzbergwerk „Schacht Konrad“ bei Salzgitter bis zu 303 000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Abfall aus ganz Deutschland dauerhaft unter der Erde eingeschlossen werden. Solcher Müll fällt in Forschungslabors, Kliniken oder der Industrie an. Bislang haben sich davon rund 120 000 Kubikmeter in Zwischenlagern angesammelt. Er wird derzeit, in Fässern verschlossen, in Bergwerken und Salzstöcken gelagert. Die Versenkung im Meer wurde 1984 gestoppt. Für den hochradioaktiven Strahlenmüll aus Kernkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen gibt es noch kein Endlager . Er bleibt auch nach dem Entzug von Plutonium hochradioaktiv und muss für 100 000 Jahre von der Umwelt fern gehalten werden. aks

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