Politik : Atommüll aus Karlsruhe trifft in Lubmin ein

Lubmin/Berlin - Trotz heftiger Proteste mit Sitzblockaden hat ein Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll aus Karlsruhe nach mehr als 26 Stunden Fahrt das Zwischenlager Nord bei Lubmin erreicht. Auf dem Weg durch Mecklenburg-Vorpommern mussten Einsatzkräfte in der Nacht zum Donnerstag an mehreren Stellen Demonstranten daran hindern, den Zug mit den fünf Castoren zu stoppen, teilte die Polizei mit. So waren in der Umgebung von Schwerin Atomkraftgegner auf die Schienen gelangt. Nahe Rostock hätten Strohballen auf dem Gleis gebrannt. Etwas weiter östlich ketteten sich zwei Aktivisten an die Gleise und stoppten den Zug für fast eine Stunde, sagte eine Sprecherin der Anti-Atom-Initiative „Lubmin niX da“. In der Nähe von Lubmin hatten schon lange vor Ankunft des Transports zahlreiche Atomkraftgegner die Gleise besetzt. Insgesamt waren 8400 Polizisten im Einsatz. AFP

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