Atomstreit : Ahmadinedschad lehnt Kompromisse ab

Der iranische Präsident Ahmadinedschad hat im Atomstreit erneut Zugeständnisse an die internationale Gemeinschaft abgelehnt. Zudem will er einen "Nationalen Tag der Nukleartechnologie" einführen.

Teheran - "Iran wird nicht einen Zollbreit zurückweichen in Bezug auf seine legitimen Rechte und wird seinen Weg mit Ruhm fortsetzen", sagte Ahmadinedschad nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. "Das iranische Volk ist eines der geschätztesten und mächtigsten Völker der Welt", fügte er hinzu.

Zudem erklärte der iranische Präsident den 9. April zum "Nationalen Tag der Nukleartechnologie". Am 9. April 2006 war es Iran gelungen, Uran auf 3,5 Prozent anzureichern.

Iran weigert sich bislang, die Urananreicherung zu stoppen, womit er Sanktionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen riskiert. Das Land hat bereits eine Frist zur Aussetzung der Urananreicherung verstreichen lassen. Die USA forderten die europäischen Vermittler am Dienstag auf, nur noch bis zum Ende dieser Woche mit Iran zu verhandeln. (tso/AFP)

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