ATOMWAFFENSPERRVERTRAG : Das Ziel ist Abrüstung

Dem Atomwaffensperrvertrag gehören 189 Staaten an. Der Vertrag verpflichtet die teilnehmenden Staaten im Besitz von Atomwaffen auf das Ziel der vollständigen nuklearen Abrüstung. Im Gegenzug erklären die anderen Staaten ihren umfassenden Nuklearwaffenverzicht. Die UN-Überprüfungskonferenz, die nun in New York zu Ende gegangen ist, findet alle fünf Jahre statt.

Der Atomwaffensperrvertrag trat im Jahr 1970 in Kraft. Zuvor war er 1968 zunächst von den USA, der Sowjetunion und Großbritannien unterzeichnet worden. Die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete den Vertrag im November 1969. Nachdem er zunächst für 25 Jahre gültig war, wurde der Vertrag bei der Genfer Überprüfungskonferenz von 1995 unbegrenzt verlängert.

Zu den Staaten, die den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet haben, gehört neben Indien und Pakistan auch Israel. Während Indien und Pakistan inzwischen eigene Atomwaffen getestet haben, verfügt auch Israel mutmaßlich über ein nukleares Arsenal. Allerdings lässt Israel im Dunkeln, ob dies auch tatsächlich der Fall ist.

Nordkorea trat dem Atomwaffensperrvertrag zunächst 1985 bei. Im Januar 2003 erklärte Pjöngjang allerdings den Austritt. Nordkorea hat erklärt, seit dem 29. Oktober 2006 zwei Atombomben erfolgreich getestet zu haben. Tsp

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