Politik : Au-pair-Mädchen sollen besser geschützt werden

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Berlin Die Bundesregierung will die private Vermittlung von Au-pair-Beschäftigten in Deutschland verbessern und damit Missbrauch verhindern. In der Vergangenheit waren mehrere Fälle von illegaler Beschäftigung und Missbrauch durch Gastfamilien bekannt geworden. Nach dem am Mittwoch vorgelegten Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums haben sich die Au-pair-Vermittlungsagenturen darauf geeinigt, eine gemeinsame bundesweite und jederzeit erreichbare 0800-Notfallhotline einzurichten.

Bei der Erteilung von Visa für Au-pairMädchen und -Jungen aus Nicht-EU-Staaten sollen sich die Bewerber noch in ihren Herkunftsländern einem Sprachtest unterziehen. Die Agenturen für Arbeit würden Bewerber aus den neuen EU-Mitgliedstaaten vor einer Erteilung von Arbeitsgenehmigungen auf ihre Deutschkenntnisse testen. Des weiteren haben rund 200 Au-pair-Agenturen auf Initiative des Familienministeriums gemeinsame Qualitätsstandards erarbeitet, die Rechte und Pflichten der jungen Leute, Gastfamilien und Vermittlungsagenturen regeln. So soll das Taschengeld für sie vom 1. Januar 2006 an von 205 auf 260 Euro steigen. dpa

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