Politik : Auch in Zukunft will der Konzern keine Angaben über Höhe der Summe machen

Die Deutsche Lufthansa wird sich am Fonds zur Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern beteiligen, sagte der israelische Lufthansa-Sprecher Saroni am Montag in Tel Aviv. Die Lufthansa fühle sich moralisch dazu verpflichtet und begleite die Arbeit des Fonds mit Sympathie, bestätigte Konzernsprecher Klaus Walther in Frankfurt. Die Entscheidung habe der Lufthansa-Vorstand bereits im Mai getroffen.

Über die Summe, die die Fluggesellschaft in die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft einbringen werde, wollte Walther keine Angaben machen. "Die Schicksale der Betroffenen sind zu ernst, als dass man in ihrem Zusammenhang von DM spricht", sagte der Konzernsprecher. Auch in Zukunft werde Lufthansa keine Zahlen bekannt geben. Dies seien Inhalte, die in die Gespräche zwischen Stiftungsfonds und Unternehmen gehörten.

Polens Außenminister Geremek erwartet derweil noch im Dezember eine Entscheidung über die Entschädigung früherer Zwangsarbeiter. Er hatte am Wochenende mit dem deutschen Chefunterhändler Lambsdorff gesprochen.

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