Auf Europas Straßen : In 21 Ländern wird Maut kassiert

Tsp

Für die Nutzung von Autobahnen und Schnellstraßen werden in Europa Gebühren nach zwei Grundmodellen erhoben: per Vignette oder per streckenbezogener Nutzungsgebühr. Insgesamt muss man in 21 europäischen Staaten eine Pkw-Maut auf Autobahnen oder Schnellstraßen zahlen. Deutschland wäre aber, würden die CSU-Pläne umgesetzt, das einzige Land, in dem inländische Autofahrer entschädigt würden.

Streckenbezogene Maut:
Dabei muss die Maut je nach Land beim Ein- oder Ausfahren gebührenpflichtiger Straßen oder per elektronischem System bezahlt werden. In einigen Ländern ist nicht das gesamte Autobahnnetz mautpflichtig. Die Länder, in denen eine streckenbezogene Maut erhoben wird, sind: Bosnien-Herzegowina, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Norwegen, Polen, Portugal, Serbien, Spanien, Türkei.

Vignette:

Mit dem Aufkleben einer Vignette erwerben Autofahrer das Recht, die Mautstraßen für einen bestimmten Zeitraum zu befahren. In drei Ländern gibt es eine Kurzzeitvignette für sieben Tage, in vier Ländern für zehn Tage. Außerdem wird zumeist eine Vignette mit einmonatiger Gültigkeit verkauft. Alle Länder bieten außerdem eine Jahresvignette an, die Schweiz ausschließlich. Die Preise für eine Kurzzeitvignette schwanken zwischen fünf Euro (Bulgarien) und 15 Euro (Slowenien) und für eine Jahresvignette zwischen 33 Euro (Schweiz) und 143 Euro (Ungarn). Folgende Länder haben eine Vignettenpflicht: Bulgarien, Österreich, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn. Tsp/rtr

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