Politik : Ausbildungsabgabe bleibt umstritten Drei SPD-Länder weiter skeptisch

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(ce/afk). Die rotgrüne Koalition hat am Donnerstag die umstrittene Ausbildungsplatzabgabe auf den Weg gebracht. Bildungsministerin Bulmahn (SPD) sagte bei der ersten Lesung im Bundestag, Ziel des neuen Gesetzes sei es, „dass kein junger Mensch von der Schulbank in die Arbeitslosigkeit geschickt wird“. Intern stößt das Gesetz freilich weiter auf Ablehnung. Die SPD-Regierungen in Kiel, Mainz und Düsseldorf sehen in der Abgabe nicht den richtigen Weg, um mehr Lehrstellen zu schaffen und werden diese Ansicht an diesem Freitag im Bundesrat deutlich machen. Bayerns Bundesratsminister Huber (CSU) nannte die Abgabe einen „bürokratischen Popanz“.

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