• Ausländische Wissenschaftler: Spitzengespräch zwischen Bulmahn und Fischer über Einreiseerleichterungen

Politik : Ausländische Wissenschaftler: Spitzengespräch zwischen Bulmahn und Fischer über Einreiseerleichterungen

Bildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) und Außenminister Joschka Fischer (Grüne) wollen ausländischen Wissenschaftlern die Einreise nach Deutschland erleichtern. Dazu sollen Hürden im Arbeits- und im Aufenthaltsrecht auch für Wissenschaftler aus Nicht-EU-Ländern abgebaut und damit auch der Familiennachzug leichter werden, bestätigte eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Montag in Berlin.

Die beiden Minister hatten sich zuvor mit dem Vorsitzenden der Ministerpräsidentenkonferenz, Bremens Bürgermeister Henning Scherf (SPD), und den Spitzen der deutschen Wissenschaftsorganisationen getroffen. Beraten wurde unter anderem über bessere Marketingstrategien im Ausland für die deutschen Hochschulen.

Nach ihrem Studium sollen ausländische Akademiker künftig auch leichter eine Arbeitserlaubnis in Deutschland bekommen können. Entsprechende Änderungen der Verwaltungsvorschriften hat die Bundesregierung mit ihrem Green-Card-Beschluss eingeleitet.

"Deutschland muss sich als gastfreundliches und tolerantes Land im Ausland präsentieren", hieß es weiter. Der Austausch von Spitzenkräften in Bildung und Forschung mit dem Ausland soll erheblich intensiver werden. "Die besten Köpfe aus der ganzen Welt sollen für Ausbildung, Studium und Forschung in Deutschland gewonnen werden". In den nächsten Monaten wollen Bund, Länder, Wissenschaft und Wirtschaft dafür die Weichen stellen. Aus den UTMS-Zinsersparnissen bereitet Bulmahn zudem ein Programm vor. Auch sollen deutsche Bildungs- und Forschungseinrichtungen sich künftig im Ausland besser präsentierten, im Internet wie auf Bildungsmessen.

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