Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: 200 Festnahmen in Kiew und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Nach Ausschreitungen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew zwischen oppositionellen Demonstranten und der Polizei sind über 200 Menschen festgenommen worden. Das teilten die Sicherheitsbehörden in Kiew mit. Den Festgenommenen drohe nunmehr Strafanzeige wegen "grober Störung der öffentlichen Ordnung". Am Vortag hatten mehrere tausend Oppositionelle in Kiew gegen Präsident Leonid Kutschma demonstriert und dessen Rücktritt gefordert.

Kollaborateure verurteilt

Beirut (dpa). Ein libanesisches Militärgericht in Beirut hat bislang 2326 Personen in Abwesenheit wegen Zusammenarbeit mit Israel während der 22-jährigen Besetzung Süd-Libanons verurteilt. Das teilten libanesische Sicherheitskräfte am Freitag mit. Elf Menschen wurden zum Tode, drei zu lebenslanger Haft verurteilt.

Start für Friedensgespräche

Utrecht (AP). Nach zweijähriger Unterbrechung sollen die Friedensgespräche zwischen der philippinischen Regierung und den kommunistischen Rebellen der Nationaldemokratischen Front wieder aufgenommen werden. Das vereinbarten Vertreter beider Seiten am Freitag in der niederländischen Stadt Utrecht.

Kaliningrad behält Status

Hamburg (dpa). Das Gebiet von Kaliningrad, das frühere nördliche Ostpreußen, wird für weitere zehn Jahre seine Privilegien als russische Sonderwirtschaftszone behalten. Das bekräftigte der neue Gouverneur von Kaliningrad, Admiral Wladimir Jegorow, in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Dadurch solle die Region wirtschaftlich dem Niveau der Nachbarn Polen und Litauen angeglichen werden.

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