Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Anschlag auf Parteibüro und weitere Nachrichten

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Belfast (AP)Bei einer Bombenexplosion im Büro der nordirischen Sozialdemokraten in Belfast sind am Donnerstagabend mehrere Räume verwüstet worden. Wie die Polizei mitteilte, gab es keine Verletzten. Zu dem Anschlag auf das Büro der katholischen Sozialdemokratischen und Arbeiterpartei (SDLP) bekannte sich zunächst niemand.

Feuer im Akw Temelin

Prag (dpa). Im umstrittenen südböhmischen Atomkraftwerk Temelin ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Am Freitag musste die Feuerwehr einen Brand löschen, der von entwichenem Öl aus dem ersten Reaktorblock ausgelöst worden war. Das Feuer sei sofort unter Kontrolle gewesen, sagte Akw-Sprecher Nebesar.

Kritik an Clinton-Erklärung

Seoul (dpa). Südkoreas Bürgergruppen haben eine Erklärung von US-Präsident Clinton zur Tötung von Flüchtlingen während des Korea-Kriegs durch US-Truppen als unzureichend kritisiert. Die US-Regierung wolle den Zwischenfall nicht als "Massaker" anerkennen. Clinton hatte sein "tiefes Bedauern" über das Geschehen bekundet, sich aber nicht offiziell entschuldigt.

Streit wegen Wallenberg

Stockholm (dpa). Das Schicksal des schwedischen Diplomaten und Retters von 100 000 bedrohten Juden in Ungarn, Raoul Wallenberg, bleibt zwischen Moskau und Stockholm weiter umstritten. Die russischen Mitglieder einer Expertenkommission bezeichneten den Tod Wallenbergs in einem Moskauer Gefängnis 1947 als erwiesen, während die schwedische Seite dies als unwahrscheinlich einstufte.

Moskau will mehr Mitsprache

Moskau (dpa). Russische Friedenstruppen in Bosnien und im Kosovo wollen künftig stärker in die Planungen der Nato auf dem Balkan einbezogen werden. Dadurch solle eine "optimale Kooperation in der gesamten Verwaltungsstruktur der Friedenseinsätze" erreicht werden, hieß es.

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