Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Estrada darf ins Exil gehen und mehr

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Der gestürzte philippinische Präsident Joseph Estrada kann seine Heimat verlassen, wenn er sich ins Exil begibt. Dies sagte Justizminister Hernando Perez am Donnerstag. Unterdessen ist in Manila mit Verteidigungsminister Orlando Mercado ein erstes Mitglied der Regierung von Gloria Macapagal-Arroyo zurückgetreten. Als Grund gab Mercado die Ernennung von Lisandro Abadia zum nationalen Sicherheitsberater an. Abadia wird Verwicklung in zwielichtige Finanzgeschäfte vorgeworfen.

Papst will nach Syrien reisen

Vatikan-Stadt (AFP). Papst Johannes Paul II. wird noch in diesem Jahr nach Syrien reisen. Dies bestätigte er am Donnerstag, nannte jedoch kein genaueres Datum für den Besuch. Der Vatikan hatte im September mitgeteilt, dass der Besuch des Papstes in Syrien im April 2001 nach dem orthodoxen Osterfest stattfinden sollte. Vom 23. bis zum 27. Juni will das Oberhaupt der katholischen Kirche in die Ukraine reisen.

Verurteilung in Osttimor

Dili (AP). In Osttimor ist erstmals ein Milizionär wegen seiner Beteiligung an den Unruhen im Jahr 1999 verurteilt worden. Der 22-jährige Joao Fernandes wurde am Donnerstag von einem internationalen Gericht für schuldig befunden, in der Stadt Maliana am 8. September 1999 einen Unabhängigkeitsaktivsten getötet zu haben. Er wurde dafür zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren verurteilt.

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