Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Kouchner Minister in Paris und mehr

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Paris (rtr). Der französische Arzt und ehemalige UNO-Verwalter für den Kosovo, Bernard Kouchner, ist am Dienstag zum Gesundheitsminister Frankreichs ernannt worden. Kouchner hatte das Amt bereits von 1997 bis 1999 inne. Seine Rückkehr in die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Lionel Jospin hatte als wahrscheinlich gegolten.

Clintons geben Möbel zurück

Washington (dpa). Der frühere US-Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary wollen umstrittene Geschenke an das Weiße Haus zurückgeben, wenn sich bestätigt, dass sie nicht für sie persönlich gedacht waren. Mehrere Spender hatten zuvor beklagt, dass die Clintons beim Auszug Möbel mitgenommen haben, die der Neuausstattung des Weißen Hauses dienen sollten.

Kronzeuge gegen bin Laden?

New York (dpa). Im Prozess um die verheerenden Bombenanschläge auf zwei US-Botschaften in Ostafrika will die amerikanische Bundesanwaltschaft mindestens einen Kronzeugen präsentieren. Dabei handele es sich um einen früheren Vertrauten des mutmaßlichen Terroristenführers Osama bin Laden, verlautete in US-Justizkreisen.

Kanadas Premier bei Bush

Washington (dpa). Als erster ausländischer Regierungschef ist der kanadische Premierminister Jean Chretien am Montagabend in Washington mit dem neuen US-Präsidenten George W. Bush zusammengetroffen.

Estrada wehrt sich per Gericht

Manila (dpa). Der gestürzte philippinische Präsident Joseph Estrada wehrt sich nun vor dem Obersten Gericht des Landes gegen seine Absetzung. In einem Antrag forderte er am Dienstag die Richter auf, die Präsidentschaft seiner Nachfolgerin Gloria Macapagal Arroyo für nichtig zu erklären.

Einigung in Sicht

Einen Monat nach dem Waffenstillstand haben Äthiopien und Eritrea gestern einen weiteren Schritt in Richtung Frieden getan. Bei der dritten Tagung einer gemischten Militärkommission in Kenias Hauptstadt Nairobi ist unter der Moderation des schwedischen UN-Generals Patrick Gammaert der Durchbruch erzielt worden. Die Militärs beider Länder einigten sich auf einen Zeitplan, nachdem die Armeen einen 25 Kilometer breiten Geländestreifen an der Grenze zu räumen haben.

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