Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Olympia-Attentat und weitere Nachrichten

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Deutschland wird den Familien der elf israelischen Sportler, die bei dem Münchner Olympiaattentat 1972 ums Leben kamen, als "humanitäre Geste" sechs Millionen Mark zahlen. Die Angehörigen der Opfer reagierten empört. Sie hatten zuletzt eine Million Mark pro Familie gefordert.

Präsident Wahid erneut gerügt

Jakarta (epd). Das indonesische Parlament hat Präsident Abdurrahman Wahid am Montag eine zweite Rüge erteilt. Damit ist der Weg zu einem Amtsenthebungsverfahren wegen Korruption geebnet.

Untersuchung im Berber-Streit

Algier (dpa). Algeriens Präsident Abdelaziz Bouteflika hat die Bildung einer Kommission zur Untersuchung der blutigen Unruhen in der abgelegenen Bergregion Kabylei angekündigt. Seit Beginn der Kämpfe sind bereits 60 Menschen getötet worden.

Friedensgespräch abgebrochen

Mexiko-Stadt (dpa). Die mexikanischen Zapatisten haben die Fortsetzung des Kampfes angekündigt. Sie lehne die Streichung wesentlicher Teile in einem vom Kongress verabschiedeten Gesetzes über die Rechte der Indios ab.

Deutsches Geld für Aids-Fonds

Washington (AFP). Deutschland will sich an einem globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids beteiligen. Auch die Weltbank erklärte ihre Unterstützung für die Initiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan.

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