Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Peking gibt Strafurteile zu und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Die Pekinger Führung hat überraschend eingeräumt, in den letzten 18 Monaten 242 Anhänger der Meditationsbewegung Falun Gong vor Gericht bestraft zu haben. Eine nicht näher benannte Zahl von Falun-Gong-Mitgliedern sei in Arbeitslager geschickt worden, erklärte ein Regierungssprecher am Montag. Peking wollte mit der Erklärung offenbar Berichten entgegentreten, wonach mehrere tausend Anhänger der Bewegung Gefängnisstrafen verbüßen.

UN-Helfer abgestürzt

Genf (epd). In der Mongolei sind beim Absturz eines Hubschraubers mit UN-Helfern und Journalisten neun Menschen getötet und 14 verletzt worden. Unter den Getöteten seien eine deutsche UN-Mitarbeiterin, ein US-Bürger, ein Brite sowie Japaner und Mongolen, hieß es am Montag in Genf. Das Team sollte UN-Hilfe vorbereiten. Die Mongolei leidet unter Folgen einer Dürre und unter einer aktuellen Schneekatastrophe.

Rebellen töten vier Russen

Moskau (AFP). In Tschetschenien haben die Rebellen am Sonntag vier russische Soldaten getötet und 15 weitere verletzt. In der Hauptstadt Grosny hätten die Unabhängigkeitskämpfer einen Armeelastwagen in die Luft gesprengt, dabei seien drei Soldaten getötet und neun verletzt worden, teilte das Büro des tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow am Montag mit.

Akw nach Panne abgeschaltet

Kiew (dpa) . Wegen eines Risses in einer Turbinenleitung ist in der Ukraine ein schadhafter Atomreaktor vom Netz genommen worden. Der erste Reaktorblock des Atommeilers Südukraine im Gebiet Nikolajew sei für Reparaturarbeiten abgeschaltet worden, meldete die russische Agentur Itar-Tass am Montag. Im Umfeld des Kernkraftwerks sei keine erhöhte Strahlung gemessen worden, teilte das Ministerium für Katastrophenschutz in Kiew mit.

Neue Terror-Opfer in Algerien

Algier (dpa) . Die fast täglichen Terror-Morde in Algerien reißen nicht ab. Islamische Extremisten haben am Wochenende in Algerien wieder elf Menschen umgebracht. Das berichtete am Montag die algerische Presse. Unter den Opfern war auch ein 14 Monate altes Baby.

Nachwahlen boykottiert

Abidjan (dpa). Die Nachwahlen im moslemisch geprägten Norden der Elfenbeinküste sind fast vollständig boykottiert worden. Das bestätigten unabhängige Beobachter am Montag. Zu dem Boykott hatten die oppositionellen Republikaner von Ex-Premier Ouattara aufgerufen. Offiziell war von einer "sehr niedrigen Wahlbeteiligung" die Rede.

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