Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Prag: Ende der TV-Krise? und weitere Nachrichten

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Das tschechische Abgeordnetenhaus hat am Freitag mit klarer Mehrheit Jirí Balvín (47) zum Übergangschef des öffentlich rechtlichen Fernsehens CT gewählt. Balvín, bis 1997 CT-Chefproduzent, löst nun auch formal Jirí Hodac ab, dessen Ernennung im Dezember für einen Aufstand der CT-Belegschaft führte, und der im Januar zurücktrat. Balvín will zwar Kündigungen der rund 30 Nachrichtenredakteure durch Hodac zurücknehmen, verlangt aber auch den Rücktritt sowohl des von Hodac ernannten, als auch des früheren CT-Managements.

Albanerführer für Dialog

Pristina (AFP). Trotz der Ablehnung des Belgrader Friedensplans für Südserbien durch die Albaner-Rebellen hat sich einer ihrer Anführer für Verhandlungen ausgesprochen. Der Chef der Partei der Demokratischen Aktion (PDD), Riza Halimi, sagte, die Rebellen seien für den Dialog, der ein "vitales Interesse für uns darstellt".

Spendenbitte für Afghanen

Berlin (AP). Die UN und und die Deutsche Stiftung für UN-Flüchtlingshilfe haben am Freitag zu Spenden für afghanische Flüchtlinge aufgerufen. In den vergangenen Monaten seien mehr als 170 000 Menschen wegen des Bürgerkriegs und der Dürre nach Pakistan geflohen, hieß es am Freitag. Um Spenden wird gebeten auf das Konto 20002002 bei der Sparkasse Bonn, BLZ 38050000, Kennwort: "Afghanistan".

Kampf gegen Menschenhandel

Stockholm (dpa). Die Innen- und Justizminister der EU haben sich am Freitag auf ihrem Treffen in Stockholm weitgehend einig über Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels gezeigt. Bis zur Jahresmitte will die EU das Maßnahmenpaket beschließen. Zu dem Vorhaben gehört die genaue Definition der Straftatbestände, die Festlegung von Mindeststrafen und eine verstärkte Zusammenarbeit von Polizei und Justiz.

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