Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Serben vor UN-Tribunal und mehr

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Den Haag (AP). Wegen Folter und Massaker an hunderten Kriegsgefangenen müssen sich drei bosnische Serben seit Montag vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag verantworten. Die drei Männer sind angeklagt, als Kommandanten im Lager Keraterm im Bosnienkrieg Gefangene gequält und mindestens 300 getötet zu haben. Dusko Sikirica, Damir Dosen und Dragan Kolundzija hätten den Gefangenen das Leben zur Hölle gemacht, sagte Staatsanwalt Dirk Ryneveld zu Beginn des Prozesses.

Tote bei Kämpfen mit PKK

Istanbul (dpa). Bei Kämpfen zwischen dem türkischen Militär und der verbotenen, linksextremistischen "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK) sind am Wochenende im Südosten der Türkei neun Menschen getötet worden. Wie türkische Behörden am Montag mitteilten, starben bei den Gefechten sieben PKK-Rebellen und zwei Soldaten. Ein PKK-Kämpfer sei gefasst worden.

Lebenslang für Attentäter

Moskau (rtr). Ein russisches Gericht hat am Montag zwei Männer wegen eines 1999 verübten Bomben-Anschlags zu lebenslanger Haft verurteilt. Der oberste Gerichtshof von Dagestan hielt die Männer für schuldig, in der Stadt Buinaksk ein Gebäude mit Soldatenwohnungen in die Luft gesprengt und dabei fast 60 Menschen getötet zu haben.

Terroranschläge in Algerien

Algier (dpa). Anschläge bewaffneter Extremisten haben am Wochenende in Algerien erneut fünf Menschenleben gefordert. Mindestens 23 Menschen wurden verletzt, wie am Montag berichtet wurde.

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