Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Verdächtige festgenommen und weitere Nachrichten

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Vier Monate nach dem Bombenanschlag auf den US-Zerstörer "Cole" sind im Hafen von Aden zwei Verdächtige festgenommen worden. Die beiden Verhafteten sind jemenitische Staatsbürger. Bei der Explosion im vergangenen Oktober kamen 17 US-Soldaten ums Leben.

Polizei stürmt Daewoo-Werk

Seoul (dpa). Die südkoreanische Polizei hat am Montag die größte Produktionsanlage des Autoherstellers Daewoo Motor gestürmt. Sie war seit vier Tagen von protestierenden Arbeitern besetzt. Die Polizei setzte Hubschrauber, Löschfahrzeuge und Gabelstapler ein, um das Gelände mit 4000 Beamten zu stürmen. Mehr als 500 entlassene Beschäftigte, ihre Familien und Gewerkschafter hatten sich im Werk verschanzt.

Minister abgestürzt

Rangun (AP). Beim Absturz eines Hubschraubers in Burma sind am Montag vermutlich mehrere Mitglieder der Militärregierung ums Leben gekommen. Aus Regierungskreisen verlautete, unter den Getöteten befänden sich zwei Minister und ein hochrangiger General.

Auch Kissinger vor Gericht?

Barcelona (dpa). Die chilenischen Rechtsanwälte, die das Verfahren gegen den Ex-Diktator Augusto Pinochet initiiert hatten, wollen auch den früheren amerikanischen Außenminister Henry Kissinger vor Gericht bringen. Die USA hätten den Militärputsch von 1973 gegen Chiles gewählten Präsidenten Salvador Allende in "klarer und massiver Weise" unterstützt, hieß es am Montag.

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