Politik : Außenpolitische Kurzmeldungen: Zusammenstöße in Teheran und mehr

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Teheran (dpa). Am Rande der Feiern zum 22. Jahrestag der Islamischen Revolution in Teheran ist es am Samstag zu politisch motivierten Krawallen gekommen. Anhänger der konservativen Geistlichkeit im Iran lösten nach Augenzeugenberichten eine Versammlung von etwa 100 Studenten gewaltsam auf.

FPÖ-Chefin verklagt Presse

Wien (dpa). Weil sie von britischen Zeitungen als "Nazi" und "Mrs. Hitler" bezeichnet worden ist, will die österreichische Vizekanzlerin und Vorsitzende der rechtsgerichteten Freiheitlichen Partei (FPÖ), Susanne Riess-Passer, vor Gericht ziehen. Sie hat ein britisches Anwaltsbüro beauftragt, die Möglichkeit einer Klage gegen die Blätter zu überprüfen.

Flüchtlingsdrama in Guinea

Kissidougou (rtr). Die Lage Tausender Bürgerkriegsflüchtlinge aus Sierra Leone und Liberia im benachbarten Guinea wird immer kritischer, teilt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Guinea beschuldigt die Rebellen der beiden Nachbarländer, die Rebellen in Guinea zu unterstützen. Schon wiederholt waren die Flüchtlinge deshalb von wütenden Einwohnern Guineas attackiert worden.

Foltervorwürfe gegen China

London/Bonn (epd). In China ist Folter nach einem Bericht von amnesty international weiter an der Tagesordnung. Obwohl die Regierung zugesagt habe, Folter zu bekämpfen, würden nur selten Ermittlungen gegen die Verantwortlichen eingeleitet. Gefoltert werde in Polizeistationen und Umerziehungslagern, aber auch am Arbeitsplatz und im Drogenentzug.

Geheimdienstchef entlassen

Kiew (dpa). Der wegen des Verschwindens eines Journalisten in Bedrängnis geratene ukrainische Präsident Leonid Kutschma hat seinen umstrittenen Geheimdienstchef Derkatsch entlassen. Regierungsgegner machen Kutschma für die mutmaßliche Ermordung des oppositionellen Journalisten Georgi Gongadse verantwortlich.

Heftige Gefechte auf Jolo

Zamboanga (AFP). Regierungstruppen und moslemische Rebellen haben sich auf der südphilippinischen Insel Jolo heftige Kämpfe geliefert. Dabei seien mehrere Rebellen getötet oder verletzt worden, sagte ein Militärsprecher am Sonntag. Die Kämpfer der Rebellenorganisation Abu Sayyaf halten seit Monaten einen US-Bürger und einen Philippiner als Geiseln.

Schlag gegen Mafia bei Neapel

Rom (rtr). Die italienische Polizei hat am Samstag 31 mutmaßliche Mafiosi festgenommen. Sie gehörten nach Polizeiangaben zu den gefährlichsten Verbrechern, die in der Region Neapel operierten.

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