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Bayern : Zwölf Verletzte bei Brandanschlag auf Wohnhäuser

Im schwäbischen Wallerstein wurde Feuer in zwei Häusern gelegt, in denen Ausländer wohnen. Ein 22-Jähriger wurde festgenommen.

Foto: dpa/Patrick Pleul

Bei Brandanschlägen auf zwei benachbarte Wohnhäuser sind im schwäbischen Wallerstein zwölf Menschen verletzt worden. Einen ausländerfeindlichen Hintergrund schlossen die Ermittler am Donnerstag nicht aus. Noch am Tatort nahm die Polizei in der Nacht einen 22 Jahre alten, stark alkoholisierten Mann fest. Er sollte am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bei den Gebäuden handele es sich nicht um Flüchtlingsunterkünfte, berichtete die Polizei. In den Häusern lebten aber unter anderem Italiener, Polen und Deutsche mit Migrationshintergrund. Der Tatverdächtige hielt sich während der Löscharbeiten am Einsatzort auf. Es gebe Hinweise, dass es sich bei ihm um den Brandstifter handele. Den Ermittlern gegenüber gab er aber an, mit der Tat nichts zu tun zu haben, wie ein Polizeisprecher sagte.

Bewohner hatten am Mittwochabend wegen eines Brandes im Keller eines der Gebäude die Feuerwehr alarmiert. Das laut Polizei „total vermüllte Kellerabteil“ brannte vollständig aus. Zeitgleich bemerkte ein Bewohner im angrenzenden Nebengebäude brennende Wäsche auf einer Waschmaschine. Beim Versuch, das Feuer zu löschen, erlitt er leichte Verbrennungen an den Händen. Unter den zwölf Verletzten sind sieben Jugendliche. (dpa)


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