Politik : Behörde bremst Stromkonzerne

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Berlin - Die Bundesnetzagentur ist im Kampf für niedrigere Preise erneut gegen Energiekonzerne vorgegangen. Behördenchef Matthias Kurth kürzte die Gebühren für die Stromnetze von Eon und RWE um bis zu 16 Prozent. Erstmals kontrollierte die Agentur auch zwei Gasnetzbetreiber. Die Energiewirtschaft äußerte Kritik: Auswirkungen auf die Versorgungsqualität seien nicht auszuschließen. Zustimmung kam von Verbraucherschützern. Sie forderten ein noch entschiedeneres Durchgreifen. Kurth kündigte an, sich ab sofort auch um den Mobilfunk zu kümmern. Die Konzerne T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 müssen die Gebühren für Anrufe in ihr Netz nun genehmigen lassen. awm

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