Benefizkonzert : Trällern für Hillary

Elton John unterstützt Hillary Clinton tatkräftig im US-Vorwahlkampf. Der Pop-Sänger gab für die Ex-First-Lady ein Konzert. Die Veranstaltung spülte 2,5 Millionen Dollar in die leeren Kassen der demokratischen Präsidentschaftsanwärterin. Aber auch Barack Obama ist nicht untätig - er findet neue Verbündete.

Elton John
Inniges Verhältnis: Elton John und Hillary Clinton -Foto: AFP

New YorkDie britische Pop-Legende Elton John hat für Hillary Clinton in die Tasten gegriffen und gesungen. Er gab am Mittwochabend in New Yorks traditionsreicher Radio City Music Hall ein Konzert für die demokratische US-Präsidentschaftsanwärterin, das nach Medienberichten insgesamt 2,5 Millionen Dollar (rund 1,5 Millionen Euro) einbrachte. Der Abend stand unter dem Motto: "Elton und Hillary - nur für eine Nacht". "Ich bin kein Politiker, aber ich glaube an das, was Hillary tut", hatte Elton John im Vorfeld gesagt. Die Tickets waren ab 125 Dollar (knapp 80 Euro) erhältlich.

Clinton wird in ihrem Vorwahlkampf auch vom Schauspieler Jack Nicholson und dem Basketballspieler Magic Johnson unterstützt. Ihr parteiinterner Konkurrent Barack Obama hat die einflussreiche Talk-Show-Queen Oprah Winfrey sowie Schauspieler Robert de Niro auf seiner Seite.

Obama gewinnt Postgewerkschaft für sich

Konkurrent Barack Obama hat sich unterdessen die Unterstützung einer weiteren wichtigen US-Gewerkschaft gesichert. Die etwa 300.000 Mitglieder zählende Postgewerkschaft APWU schlug sich am Mittwoch im Wettstreit Obamas mit seiner parteiinternen Rivalin Hillary Clinton auf Obamas Seite. "Wir glauben, dass er ein Präsident wäre, der klar für die Interessen der Arbeitnehmer eintritt", erklärte APWU-Chef William Burrus. Der Senator verkörpere den Wunsch nach politischem Wandel am besten.

Die Unterstützung der Gewerkschaft könnte Obama vor den nächsten Vorwahlen im Bundesstaat Pennsylvania am 22. April Auftrieb geben. In dem Staat liegt bislang Clinton deutlich in Führung - vor allem, weil sie in der Gunst der Arbeiter und Angestellten im unteren Einkommensbereich klar vorne liegt. In dem Staat sind etwa 745.000 Menschen gewerkschaftlich organisiert. In den vergangenen Wochen gewann Obama unter anderem bereits die Unterstützung der großen Dienstleistungsgewerkschaft SEIU. (ae/AFP)

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