Berliner Wahl : Redler: Keine Einigung mit Linkspartei.PDS

Die Spitzenkandidatin der Berliner Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG), Lucy Redler, lehnt eine Einigung mit der Linkspartei.PDS in Berlin weiter ab.

Berlin - Die Linkspartei.PDS habe bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl ihre "Quittung bekommen", sagte Redler. Zudem habe der Einbruch bei den Ergebnissen der Linkspartei deutlich gezeigt, dass auch in Zukunft auf der Basis ihrer Politik keine Einigung mit der WASG stattfinden könne.

Redler sagte, sie hoffe jedoch, dass das schlechte Ergebnis die Linkspartei zu einer Umkehrung ihrer Politik bewege und auch Oskar Lafontaine auf Bundesebene zum Umdenken verleitet werde. Auf Bundesebene seien noch alle Bedingungen offen, in Kürze sollten taktische Überlegungen von der WASG angestellt werden. In Berlin werde es auf der Basis der bisherigen Politik der Linkspartei keine Einigung mit der WASG geben.

Redler sagte, 42.000 Wählerstimmen in Berlin seien für die WASG ein "respektables Ergebnis". Das Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde habe nicht an der WASG gelegen. Bei nur 55.000 Euro Wahlkampfmitteln und Gegenwind aus der eigenen Partei "können wir zufrieden sein", betonte Redler. Nach der Wahl wolle die WASG den Beweis erbringen, dass sie wirklich die außerparlamentarische Bewegung sei: "Wir kämpfen weiter." (tso/ddp)

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