Bildung : Zahl der Studienanfänger steigt wieder

Das Statistische Bundesamt vermeldet positive Zahlen für Deutschlands Hochschulen: Es haben sich im Winter 2007/2008 mehr Studienanfänger eingeschrieben als in den Semestern zuvor. Dabei erleben einige Fachbereiche besonders regen Zuwachs.

Universität in Leipzig
Zahnmedizinstudenten des 1. Studienjahres sitzen in einer Vorlesung im Anatomie-Hörsaal der Universität in Leipzig. -Foto: dpa

WiesbadenInsgesamt haben im  Wintersemester 2007/2008  313.500 Personen ein Studium an deutschen Hochschulen begonnen. Das waren sechs Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag in Wiesbaden mit. Seit dem Höchststand im Wintersemester 2003/2004 mit 317.000 Erstsemestern war die Zahl der Anfänger rückläufig, wie Destatis-Mitarbeiter Thomas Feuerstein berichtete. Die Gesamtzahl der Studierenden sank indes weiter um zwei Prozent auf 1,94 Millionen.

Praktisch orientierte Fächer gewinnen derzeit an Beliebtheit: 61.600 Erstsemester entschieden sich für Ingenieurwissenschaften, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb dieser Gruppe legten Bauingenieurwesen (plus 16 Prozent), Maschinenbau (plus 11) und Raumplanung (plus 11) am meisten zu. Dagegen lag bei Elektrotechnik die Zahl der Studienanfänger nur um vier Prozent über dem Vorjahr.

Mehr Studienanfänger entschieden sich im Wintersemester 2007/2008 auch für die Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften sowie für die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Beide Fächergruppen erreichten einen Zuwachs von jeweils acht Prozent. Dagegen stieg die Zahl der Erstsemester in Mathematik beziehungsweise Naturwissenschaften lediglich um drei Prozent und in Humanmedizin beziehungsweise Gesundheitswissenschaften nur um zwei Prozent. (dw/dpa)

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