Politik : Bildungsausgaben sollen um 16 Prozent gesteigert werden

Im letzten Staatshaushalt seiner Amtszeit will US-Präsident Bill Clinton mehr für Bildung, Gesundheit und Verteidigung ausgeben. Das Budget für 2001, das er am Montag in Washington vorstellte, sieht Ausgaben von insgesamt 1,84 Billionen Dollar (3,67 Billionen Mark) vor. Trotz einer Ausgabensteigerung von 2,5 Prozent soll ein Überschuss von 184 Milliarden Dollar erwirtschaftet werden. Der Haushalt basiert auf einer Wachstumserwartung von 2,9 Prozent in diesem Jahr, gegenüber durchschnittlich 4,3 Prozent in den vergangenen vier Jahren. Er soll es ermöglichen, die Staatsschulden der USA bis zum Jahr 2013 zu tilgen.

Clinton plant, die Bildungsausgaben um 16 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar zu steigern. 167 Milliarden Dollar sollen ausgegeben werden, um mehr Menschen eine bessere Gesundheitsversorgung zu verschaffen. Das Verteidigungsministerium erhält das zweite Jahr in Folge mehr Geld: Neben höherem Sold ist in der Gesamtsumme von 291 Milliarden Dollar die Finanzierung des geplanten Raketenabwehrsystems vorgesehen, das Clinton noch nicht genehmigt hat.

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