• Bis zu 2550 Mark jährlich sollen in die private Alterssicherung fließen, schlägt die CSU vor

Politik : Bis zu 2550 Mark jährlich sollen in die private Alterssicherung fließen, schlägt die CSU vor

Mit einer Senkung der Rentenbeiträge will die CSU die Beitragszahler zur privaten Alterssicherung ermuntern. Die bayerische Sozialministerin Barbara Stamm erklärte bei der Vorstellung des Konzepts am Dienstag in München: "Wer privat vorsorgt, zahlt entsprechend weniger Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung." Jeder Beitragszahler könne nach diesem Modell selbst entscheiden, ob er mit Förderung des Arbeitgebers und des Finanzamts bis zu 2550 Mark in eine lukrativere private Altersvorsorge investieren wolle.

Der stellvertretende CSU-Chef Horst Seehofer erklärte, ohne grundlegende Reformen sei das bisherige Umlageverfahren in zehn Jahren nicht mehr finanzierbar. Notwendig sei die Ergänzung durch eine kapitalgedeckte Rente. Nur so werde auch die junge Generation im Alter ihren Lebensstandard annähernd halten können. Eine Grundrente dagegen, wie die Grünen sie fordern, sei ungerecht gegenüber den Beitragszahlern. Auch ein Zwangssparen nach dem Vorschlag von Arbeitsminister Walter Riester lehne die CSU ab.

Nach dem Optionsmodell der CSU könnte ein Beitragszahler bis zu 2,5 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei in eine private Altersvorsorge einzahlen. Bei einem Einkommen von 8500 Mark brutto wären das 212 Mark monatlich.

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