Politik : Bischof Huber Favorit für EKD-Vorsitz Mit dem bestem Ergebnis in den Rat

der evangelischen Kirche gewählt

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Trier (vs). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat am Dienstag einen neuen Rat gewählt. Das beste Ergebnis erzielte der Bischof von BerlinBrandenburg, Wolfgang Huber. Die Synode der EKD und die Kirchenkonferenz wählten ihn auf ihrer Tagung in Trier bereits im ersten Wahlgang mit 104 von 144 Stimmen in den Rat. Damit gilt Huber als klarer Favorit für das Amt des Ratsvorsitzenden, der erst am Mittwoch gewählt wird. Eine deutliche Niederlage musste dagegen die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann einstecken, die als Hubers größte Konkurrentin gegolten hatte. Ebenso wie ihr Thüringer Amtskollege Christoph Kähler schaffte sie erst im dritten Wahlgang den Einzug in den Rat. Der Ratsvorsitz ist das wichtigste Amt der deutschen Protestanten.

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