BISHERIGE PREISTRÄGER : Von Gorbatschow bis Königin Silvia

„Die Quadriga“ ist eine Auszeichnung, die seit 2003 in erster Linie durch prominente Preisträger bekannt wurde. Im ersten Jahr waren unter anderen der Schauspieler Armin Müller-Stahl und der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker mit der Quadriga geehrt worden. Danach folgten in der Reihe der illustren Preisträger der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan und der afghanische Präsident Hamid Karsai, Helmut Kohl und der Aga Khan, Schimon Peres und Viktor Juschtschenko, Gerhard Schröder und Königin Silvia von Schweden, der Musiker Peter Gabriel und die Internetenzyklopädie Wikipedia, José Manuel Barroso und Michael Gorbatschow, Giorgos Papandreou und die Bundeswehr. Der Künstler Olafur Eliasson gab inzwischen seinen Preis zurück, der frühere tschechische Präsident Vaclav Havel drohte mit dessen Rückgabe.

Initiiert wurde die Auszeichnung, die an die Quadriga auf dem Brandenburger Tor erinnert, vom Verein „Werkstatt Deutschland“. Er sprach damals von einem „zukunftsorientierten Gestaltungspreis“, der Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen, medialen und kulturellen Lebens für Weitsichtigkeit, Pragmatismus, Pioniergeist, Überzeugungskraft, Engagement und Glaubwürdigkeit würdigen sollte.

Über die Preisträger entscheidet ein Kuratorium. Dort sitzen neben dem Ex- Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Wolf-Ruthart Born, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und dem CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder diverse Politikberater. Darunter sind Christian Angermayer von der Angermayer, Brumm&Lange Group, Margarita Mathiopoulos von der European Advisory Group und Georgia Tornow, Geschäftsführerin der Brainstream GmbH. dapd

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