Politik : BND-Studie weist auf Gefahr auch für Europa hin

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Der Iran rüstet nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes massiv mit Massenvernichtungswaffen auf. Wie aus einer Studie hervorgeht, die dem Tagesspiegel vorliegt, kaufen weltweit tätige Tarnfirmen und Tarninstitutionen Irans in Europa und Asien Technologien für die Produktion von Massenvernichtungswaffen und Raketen, für die chemische, biologische und auch atomare Aufrüstung auf. Auch das Know-how zum Bau eigener Atomwaffen habe der Iran so erhalten, teilweise über Stiftungen der Mullahs und Scheinfirmen, die das Verteidigungsministerium führe. Das Programm bedrohe nicht nur die Region einschließlich Israels, sondern werde auch zur Gefahr für Europa, heißt es in der Studie mit dem Titel "Proliferation von Massenvernichtungsmitteln und Trägerraketen". Der BND hat sie unmittelbar vor der Iran-Reise von Außenminister Joschka Fischer erstellt, der am Montag in Teheran erwartet wird.

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