Bombenterror : Mehr als 30 Tote bei Anschlagsserie im Irak

Selbstmordattentäter haben im Irak gleich mehrere schwere Anschläge verübt. Bei den Explosionen in Bagdad und im Nordirak kamen mehr als 30 Menschen ums Leben.

BagdadAugenzeugen hatten zunächst berichtet, bei einem Anschlag in Bagdad seien allein 40 Iraker ums Leben gekommen. Die Polizei korrigierte diese Angaben und erklärte, bei der Explosion einer Autobombe auf dem Al-Chalani-Platz im Stadtzentrum seien sieben Menschen getötet und 16 weitere verletzt worden. Die Explosion eines weiteren Sprengsatzes im Al-Schaab-Viertel tötete vier Menschen, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak unter Berufung auf die Polizei. Sieben Menschen seien verletzt worden.

Bei zwei Anschlägen mit Autobomben in der nordirakischen Stadt Baidschi starben nach Polizeiangaben 22 Menschen. Ein Polizeisprecher sagte, rund 30 Iraker seien durch die Anschläge verletzt worden. Die beiden Sprengsätze seien neben dem Haus des Polizeichefs der Stadt und neben dem Haus eines Stammesführers explodiert. Der Polizeichef und der Stammesführer, der sich dem Kampf gegen die Terroristen der Al Qaida angeschlossen habe, hätten beide überlebt, hieß es. Augenzeugen berichteten, ein Mann und eine Frau seien südlich von Bagdad durch die Explosion eines Sprengsatzes neben einem Kleinbus getötet worden. (mit dpa)

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