Bremer Köpfe : Autos, Literatur und Politik

DER INDUSTRIELLE

Sein Name macht Autoliebhaber nostalgisch: Carl Friedrich Wilhelm Borgward (1890–1963). Der Sohn eines Kohlenhändlers studierte Maschinenbau. 1938 trat er der NSDAP bei: Als 1944 bei Bombenangriffen seine Bremer Fabriken zerstört wurden, war mehr als jeder zweite Beschäftigte Kriegsgefangener oder Zwangsarbeiter. Nach Kriegsende stieg er zu Bremens größtem Arbeitgeber auf. 1961 ging sein Autokonzern mit den Marken Borgward (Hansa), Goliath und Lloyd in die Insolvenz.

DER LITERAT
Sven Regener, 50, Sänger der Band „Element of Crime“, hat der Hansestadt ein literarisches Denkmal gesetzt: kurioserweise mit einer Roman-Trilogie „Herr Lehmann“, „Neue Vahr Süd“ und „Mein kleiner Bruder“, die zu großen Teilen in Berlin spielt – deren Protagonisten aber aus Bremen stammen. Regener zufolge feiert der Bremer gerne und besitzt im Durchschnitt pro Kopf zwei Fahrräder und drei Regenschirme.

DER POLITIKER

Der 61-jährige Bürgermeister Jens Böhrnsen möchte im Amt bestätigt werden. Die Chancen stehen sehr gut. Die Bremer schätzen an dem früheren Verwaltungsrichter, dass er ein fleißiger Aktenleser ist, der stets ganz unprätentiös auftritt.

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