Politik : Britische Militärs werden nervös

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Wenige Wochen vor dem geplanten Irakeinsatz von Prinz Harry (23) fühlen sich hochrangige britische Militärangehörige zunehmend unwohl in ihrer Haut. Während der Zeitpunkt für die Entsendung der Nummer drei in der britischen Thronfolge immer näher rückt, eskaliert die Gewalt im Irak von Tag zu Tag.

Für die britische Armee war der April der „blutigste Monat“ seit der Irakinvasion vor etwas mehr als vier Jahren, berichtete die BBC am Donnerstag. Elf Briten kamen allein in den vergangenen vier Wochen ums Leben. Vor diesem Hintergrund wird der Irakeinsatz des Prinzen jetzt neu überdacht.

Nicht nur die Sicherheit von Harry bereitet der Armee Kopfzerbrechen. Sein Einsatz ist auch für alle riskant, die unter seinem Kommando stehen. Prinz Harry wurde für Aufklärungsmissionen ausgebildet und wäre im Irak für einen Trupp von zwölf Soldaten verantwortlich.

Allein in der vergangenen Woche wurden bei solchen Einsätzen zwei Briten getötet. Extremisten haben den Prinzen bereits vor seiner Ankunft im Irak zur Zielscheibe erklärt und ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt. dpa

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