Im Wahlkampf : Pau: Die Linke ist auf einem guten Weg

Petra Pau, Berliner Kandidatin der Linken für die Bundestagwahl, sagt im Tagesspiegel-Chat, was sie denkt – über Rot-Rot-Grün im Bund bis hin zum Coffeeshop im Görlitzer Park.

von
Petra Pau tritt in Berlin für die Linkspartei zur Bundestagswahl an. Foto: dpa
Petra Pau tritt in Berlin für die Linkspartei zur Bundestagswahl an.Foto: dpa

An Petra Pau würde ein rot-rot-grünes Bündnis auf Bundesebene nicht scheitern. Auf die Frage von @argonaut123, wie sie zu Rot-Rot-Grün oder der Tolerierung einer Minderheitsregierung seht, sagt die Berliner Linken-Politikerin: Sollten sich nach der Bundestagswahl „Bündnisse für mehr soziale Gerechtigkeit, gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr anbieten, so muss man diese natürlich sondieren.“ Dass die SPD derzeit partout nicht will, ist aus ihrer Sicht „rational nicht zu erklären“. Sie prophezeit: „Sollte die SPD am 22.9. ein Wahlergebnis unter ihren Erwartungen einfahren – die Debatte wird erneut aufbrechen.“ Pau wäre dann im Übrigen nicht nur am BER für ein Nachtflugverbot sondern auch generell im Bund, sagt sie @Berlinfan.

An der Forderung nach einem Mindestlohn von 10 Euro gibt es für Pau nichts zu rütteln. Auch wenn sich den vielleicht, wie @argonaut123 argumentiert, ein kleines Unternehmen „gar nicht leisten“ kann. Pau: „Von Löhnen unter 10 Euro die Stunde kann man nicht leben und steuert zudem schnurstracks auf die Altersarmut zu.“ Dafür ist die Linkenpolitikerin für die Legalisierung von Cannabis: „Dadurch würde sich auch die milliardenschwere Geschäftemacherei erledigen, antwortet sie @ja auf die Frage nach ihrer Haltung zu einem möglichen Coffeeshop im Görlitzer Park.

Aber das war noch lange nicht alles. Wie Petra Pau zum Berufsbeamtentum steht, warum Geld und Kapital nicht das selbe sind, ob sie das TV-Duell gesehen hat und noch mehr wollten die Chatteilnehmer wissen. Paus Antworten können Sie im Chat hier nachlesen.

Außerdem finden Sie hier die Tagesspiegel-Chats mit der Renate Künast (Grüne), Cornelia Otto (Piraten) und Martin Lindner (FDP).

Autor

5 Kommentare

Neuester Kommentar