BUCH DES PAPSTES : „Eine Sünde“

Papst Franziskus tritt gegen die Verlagerung von Vermögen ins Ausland ein. „Auch das Geld hat ein Vaterland, und wer eine Industrie im Land betreibt und das Geld mitnimmt, um es außerhalb des Landes zu horten, der sündigt”, heißt es in einem Vorabdruck des Buches „Über Himmel und Erde“, den das Magazin „Cicero“ in seiner Maiausgabe veröffentlicht. Wer Mittel ins Ausland transferiere, ehre damit weder das Land, das ihm den Reichtum gegeben habe, noch das Volk, das für den Reichtum gearbeitet habe. Der Papst richtet sich auch gegen alle „Ausdrucksformen der Weltlichkeit“, wie sie das kommunistische und das kapitalistische Denken hervorbringen. Beide Ideologien wollten die Religion zähmen und an ihre Stelle den reinen „Weltmenschen“ setzen, heißt es. Durch beide Systeme entstünden „politische Vetternwirtschaft“ oder aber Hedonismus und Herrschaft des Geldes. Tsp

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