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Bundesbildungsministerin : Wanka fordert Debatte über Gesetzeslücken bei Kinderpornografie

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) mahnt eine Debatte über Folgen von Kinderpornografie im Internet und die Prüfung von Gesetzeslücken an. Für sie sei Kinderpornografie „eines der schlimmsten Verbrechen“, sagte Wanka dem Tagesspiegel.

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Foto: Thilo Rückeis
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU).Foto: Thilo Rückeis

Dabei würden „Leben zerstört“. Sie selbst finde es richtig, darüber zu diskutieren, ob es in Deutschland Gesetzeslücken gibt. Dabei warnte Wanka: „Das Internet vergisst nichts, auch nicht Bilder von Kindern, die wir heute vielleicht als nicht strafwürdig betrachten, die aber die Würde der jungen Menschen verletzten können, wenn sie älter werden und die Bilder ihrer Kindheit dann immer noch im Netz zu finden sind“. Es gehe auch um die Privatheit der Menschen im Zeitalter des Internets.

Die Ministerin mahnte eine „breite gesellschaftliche Diskussion“ über die Folgen einer technischen Entwicklung an, „bei der Menschen ohne Arg ganz persönliche Informationen und Bilder der Öffentlichkeit preisgeben, die auch Jahre später noch Einfluss auf ihre persönliche und berufliche Entwicklung haben können“. (Tsp)

Das komplette Interview können Sie morgen in der gedruckten Version des Tagesspiegels lesen oder heute Abend ab 19.30 Uhr im E-Paper.

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