Politik : Bundesregierung uneins über Russland Nach Verhaftung des Ölmagnaten

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(Tsp). Die Folgen der Verhaftung des russischen Ölmagnaten Chodorkowskij werden in der Bundesregierung offenbar völlig unterschiedlich bewertet. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte dem Tagesspiegel: „Wir sehen die Entwicklung mit großer Besorgnis – auch mit Blick auf die Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben in Russland.“ Über diese Einschätzung wunderte man sich im Kanzleramt. Der Tagesspiegel erfuhr, dass dort die Vorgänge in Russland durchaus „gelassen“ gesehen werden. „Selbstverständlich“ gehe man davon aus, „dass es ein rechtsstaatliches Verfahren geben“ werde. Der russische Aktienmarkt beruhigte sich am Dienstag wieder.

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