Bundeswehr-Ehrenmal : Streit beendet

Der mehr als einjährige Streit um das Denkmal in Berlin ist beendet. Ein Monolith soll zukünftig an die mehr als 2600 Toten der Bundeswehr seit ihrer Gründung erinnern.

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Soldaten mit dem Sarg eines in Afghanistan getöteten Bundeswehrangehörigen.Foto: ddp

BerlinDer mehr als einjährige Streit um das Bundeswehr-Ehrenmal in Berlin ist beendet. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) stellte in Berlin den Siegerentwurf des Münchner Architekten Andreas Meck vor, der bis Mitte 2008 auf dem Gelände des Ministeriums erreichtet werden soll. In der 8 mal 41 Meter Halle soll künftig ein Monolith an die mehr als 2600 Angehörigen der Bundeswehr erinnern, die seit Gründung der Streitkräfte 1955 ihr Leben während ihres Dienstes verloren haben.

Der zehn Meter hohe Baukörper wird auf dem Paradeplatz des Bendlerblocks in Berlin errichtet und soll öffentlich zugänglich sein. Die Inschrift des Ehrenmals wird lauten: "Den Toten unserer Bundeswehr - Für Frieden, Recht und Freiheit."

Jung verteidigte den Standort, der vor allem von Parlamentariern kritisiert worden war. Es sei ein Platz gefunden worden, "der für die Bundeswehr in der Hauptstadt steht". Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan begrüßte ausdrücklich den Bau des Ehrenmals, der nicht nur "angemessen, sondern überfällig" sei. (mit ddp)

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