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Bundeswehr : Soldat bei Übung von Panzer überrollt und getötet

In Sachsen-Anhalt ist ein 28 Jahre alter Oberfeldwebel bei der Vorbereitung auf einen Afghanistaneinsatz tödlich verunglückt. Der Soldat wurde von einem „Marder“-Schützenpanzer überfahren. Verteidigungsminister de Maizière sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

In einem Gefechtsübungszentrum in Sachsen-Anhalt starb am Samstag ein Bundeswehrsoldat bei einer Übung für den Einsatz in Afghanistan.
In einem Gefechtsübungszentrum in Sachsen-Anhalt starb am Samstag ein Bundeswehrsoldat bei einer Übung für den Einsatz in...Foto: dpa

Bei der Vorbereitung auf einen Afghanistan-Einsatz ist ein Bundeswehr-Soldat in Sachsen-Anhalt von einem Panzer überrollt und getötet worden. Das Unglück ereignete sich im Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide, teilte die Bundeswehr am Sonntag mit. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Der 28 Jahre alte Oberfeldwebel aus dem Bayerischen Wald sei am Samstag gestorben, nachdem ihn während einer Übung ein Schützenpanzer „Marder“ überfahren hatte, sagte ein Bundeswehr-Sprecher. Er bestätigte einen Bericht von „Spiegel online“ zur Unglücksursache. Der Unfallhergang werde noch ermittelt. Das Panzergrenadierbataillon 112 aus Regen, dem der Soldat angehörte, soll in Afghanistan heimische Sicherheitskräfte auf dem Weg in die Eigenständigkeit begleiten.

De Maizière (CDU) erklärte in Berlin: „Ich bedauere diesen plötzlichen und unerwarteten Verlust zutiefst. Meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen.“ Die näheren Umstände des Unfalls würden nun von der Bundeswehr und der Staatsanwaltschaft Stendal untersucht, hieß es weiter. Die Bundeswehr betreue die Angehörigen psychologisch.

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