Politik : Bundeswehrreform: Scharping dementiert

Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) will nach Informationen der dpa im Zuge der Bundeswehrreform rund 50 Standorte in Deutschland schließen. Am stärksten treffe es Bayern mit 15 Stützpunkten, verlautete am Freitag aus Verteidigungskreisen in Berlin. Diese Zahlen bezeichnete Scharping am Abend als "definitiv falsch". Frühestens am Samstagmorgen werde entschieden, sagte der Minister. Bei der Entscheidung gehe es nicht nur um Standorte, sondern auch um Arbeitsplätze.

Die Gesellschaft für Strahlenschutz hat "schwerwiegende methodische Mängel" bei den Untersuchungen von Soldaten beklagt, die mit Uranmunition in Verbindung gekommen sind. So hält sie die Urinanalysen und deren Bewertung, auf die sich Scharping bei seinen Äußerungen über die angebliche Harmlosigkeit berufe, für fragwürdig.

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