Politik : Bush beklagt Al-Quaida-Kampf gegen Unschuldige

Bangkok - Die Anschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania vor zehn Jahren zeigen nach den Worten von US-Präsident George W. Bush die Rücksichtslosigkeit des Terrornetzwerks Al Qaida. „Seit mehr als einem Jahrzehnt ist es Al Qaidas Methode, rund um die Welt auch Zivilisten anzugreifen“, erklärte Bush am Donnerstag in Bangkok. In den Hauptstädten Nairobi und Daressalam waren bei den Anschlägen vom 7. August 1998 insgesamt 224 Menschen getötet und rund 5000 verletzt worden. Die damaligen Anschläge seien „brutale Beispiele“ der Al-Qaida-Taktik des „Krieges gegen Unschuldige“, erklärte Bush. An dem Jahrestag werde deutlich, wie wichtig es sei, den Terroristen entgegenzutreten und „mit unseren Alliierten zusammenzuarbeiten, um sie vor Gericht zu bringen und solche Anschläge in Zukunft auszuschließen“. Die Anschläge von Nairobi und Daressalam waren die blutigsten in der Geschichte des südlichen Afrika. AFP

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