Politik : Bush und Sarkozy kommen sich bei Picknick näher

Kennebunkport - Mit einem privaten Picknick in Kennebunkport haben US-Präsident George W. Bush und sein neuer französischer Kollege Nicolas Sarkozy versucht, das zuletzt sehr angespannte Verhältnis zwischen ihren Ländern wieder zu lockern. Dabei betonten die beiden Politiker vor allem die Gemeinsamkeiten: „Seit 250 Jahren sind Frankreich und die USA Verbündete und Freunde“, sagte Sarkozy beim Eintreffen in der Sommerresidenz der Familie Bush im Bundesstaat Maine. Zwar gebe es immer mal wieder Meinungsverschiedenheiten, „aber entscheidend ist, dass wir eine Familie sind“. Sarkozy verwies zudem auf „all die Friedhöfe mit weißen Kreuzen bei uns an der Atlantikküste. Das sind junge Amerikaner, die für uns starben.“ Bush wiederum beschrieb Sarkozy als einen Verbündeten, mit dem er „von Herz zu Herz“ sprechen wolle. „Es hat durchaus Meinungsverschiedenheiten mit Frankreich gegeben“, sagte der US-Präsident. „Aber das bedeutet nicht, dass wir nicht trotzdem gute Beziehungen haben.“ Ursprünglich wollte Sarkozy, der in der Nähe Urlaub macht, zu dem Treffen seine Familie mitbringen. Aber seine Frau Cecilia und seine Kinder sagten kurzfristig ab. Alle litten an einer Angina, erklärte Sarkozy. AFP

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