Casdorffs Agenda : Alles ändert sich, bloß das Bundeskabinett nicht

„Keine Experimente" ist keine Leitlinie für das Morgen. So viel ist schon über die Zukunft bekannt. Warum redet niemand über neue Kabinettsposten? Ein Kommentar.

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Das Bundeskabinett, aufgenommen bei der Kabinettssitzung im März 2014.
Das Bundeskabinett, aufgenommen bei der Kabinettssitzung im März 2014.Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler/dpa

Alle verteilen schon die bekannten Kabinettsposten - aber warum redet niemand über neue? So sieht es aus: Alles ändert sich, bloß das Bundeskabinett nicht. Als wären wir noch im 19. Jahrhundert. Die Zeit der Geheimkabinette ist aber vorüber.

Ein Bundesministerium für Digitales müsste her, und eines für europäische Integration. Besonders das. Denn EU-Europa ist herausgefordert wie nie zuvor, vom Verbraucherschutz über Währungsfragen bis zum Zusammenhalt.

Kern oder Kernschmelze, das ist hier die Frage. Koordinieren, strukturieren und bei allem den Willen zur Transparenz dokumentieren - es gibt Minister, die hätten weniger zu tun. „Keine Experimente" ist keine Leitlinie für das Morgen. So viel ist schon über die Zukunft bekannt. Noch drei Tage.

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