Casdorffs Agenda : Auch Russland bewegt sich

Präsident Wladimir Putin geht in einem Interview öffentlich auf Distanz zum syrischen Machthaber Baschar al Assad. Daran kann man mal sehen, was miteinander reden bewegen kann.

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Der russische Präsident Wladimir Putin geht in einem Interview auf Distanz zum syrischen Machthaber Baschar al Assad.
Der russische Präsident Wladimir Putin geht in einem Interview auf Distanz zum syrischen Machthaber Baschar al Assad.Foto: dpa

Und sie bewegt sich doch - ja, die Welt, die sowieso, aber auch die russische Führung. Präsident Wladimir Putin geht öffentlich auf Distanz zum syrischen Machthaber Baschar al Assad. Das ist wichtig fürs Protokoll, fürs diplomatische. Darauf lässt sich aufbauen in allen Gesprächen, die demnächst mit Putin, wo auch immer, folgen werden. Dass Assad viel falsch gemacht hat, sagt jetzt auch der Machthaber im Kreml. Und schließt in der "Bild"-Zeitung einen Machtwechsel nicht aus - und danach Asyl. Nein, nicht für sich, sondern für den Syrer. In Russland. Wenn die Syrer das in einer Abstimmung wollen. An den Worten Putins kann man mal sehen, was miteinander reden bewegt. Manchmal für die Welt.

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